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Publikation
Unsere Arbeit im Jahr 2019

Die Hanns-Seidel-Stiftung Korea führt jedes Jahr zahlreiche Aktivitäten durch, darunter Forschungsprojekte und verschiedene Veranstaltungen. Um seine Partner und diejenigen, die an der Arbeit der Stiftung interessiert sind, auf dem Laufenden zu halten, veröffentlicht HSS Korea eine jährliche Broschüre, die alle Aktivitäten des Vorjahres im Bereich Umweltschutz und Zusammenarbeit zusammenfasst. Vor kurzem hat HSS die Broschüre für 2019 veröffentlicht.

Im Jahr 2019 hat sich die Stiftung für den Umweltschutz und die Zusammenarbeit zwischen der DVRK und der Welt, insbesondere auf der koreanischen Halbinsel und in Nordostasien, eingesetzt. Im Rahmen der Vereinten Nationen Ramsar Konvention ist das Mundok Zugvogelreservat einer der ersten beiden Ramsar-Gebiete von internationaler Bedeutung in Nordkorea. Dieses Jahr konnte die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) Korea sowohl einen Besuch einer Delegation aus Hong Kong zum Mundok Reservat koordinieren als auch am ersten Schwanengansfestival in Mundok mitwirken. Besonders die Bildung und Aufklärung der örtlichen Bevölkerung über die Wichtigkeit von Umweltbewusstsein und dem verantwortungsvollen Umgang mit Feuchtgebieten stand im Vordergrund der Veranstaltung.

Ein weiterer wichtiger Zufluchtsort für Zugvögel auf der koreanischen Halbinsel ist das Mündungsgebiet des Han Flusses, welches die westliche Grenze zwischen Nord- und Südkorea bildet. Immer häufiger wurden Pläne für eine friedvolle Nutzung dieser Region diskutiert. Die HSS Korea unternahm im Jahr 2019 viele Aktivitäten, um diese friedliche Entwicklung zu unterstützen. So wurden neben Exkursionen zum Mündungsgebiet zur Vogelbeobachtung auch einige Seminare und Konferenzen veranstaltet und zuletzt eine Absichtserklärung zwischen der HSS und der Stadt Gimpo unterzeichnet, in der beide Parteien sich einigten, in Zukunft eng zu kooperieren und wichtige Erfahrungen im Bezug zum Mündungsgebiet des Han Flusses zu teilen.

Die HSS beschäftigte sich im Jahr 2019 nicht nur mit Feuchtbiotopen, sondern auch das Thema Entwaldung und Wiederaufforstung spielten eine wichtige Rolle. So unterstützte die Stiftung Aktivitäten für eine nationale Waldinventur Nordkoreas, indem Erfahrungen und Expertise aus der deutschen Waldinventur durch Dr. Heino Polley, dem Vizevorstand vom Thünen Institut für Waldökosysteme geteilt wurden. Dazu wurde ein Seminar über die Wichtigkeit von Amphibien für das Ökosystem abgehalten und Modellstandorte für Wiederaufforstung und Baumschulen besucht. Experten wie Dr. Polley helfen nicht nur dabei spezifisches Fachwissen zu teilen, sondern auch transnationale Konversationen und Verbindungen zu bilden, die zu einer friedvollen Entwicklung auf der koreanischen Halbinsel beitragen.

Mehr über die Aktivitäten rund um den Umweltschutz und die Zusammenarbeit erfahren Sie in der Broschüre 2019