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Forum
Korea Global Forum for Peace 2022

Dr. Bernhard Seliger war bei dem diesjährigen Korea Global Forum for Peace im Millenium Hilton Hotel, Seoul, nicht nur als Moderator geladen, sondern auch als Teilnehmer des „North Korea’s Participation in International Environmental Institutions“ Panels.

Das vom 30.08.-01.09.2022 im Millennium Hilton Seoul stattfindende Korea Global Forum for Peace wurde vom südkoreanischen Ministerium für Wiedervereinigung organisiert und bot Researchern, NGO- und Regierungsvertretern die Möglichkeit, Fragen zu Nordkorea und einem dauerhaften Frieden auf der koreanischen Halbinsel zu diskutieren. Nicht nur Dr. Seliger war gekommen, um die Hanns-Seidel-Stiftung zu repräsentieren, auch die Projektkoordinatorinnen Jeongmin Khil und Rebecca Reinecke, sowie die Praktikantin Sabine Leykam hatten die Chance genutzt, mehr über das Thema zu erfahren. 

Dr. Seliger führte als Moderator durch das Panel „Inter-Korean Agricultural Cooperation for the Joint Prosperity in the Climate Crisis“. Die Präsentatoren Taek Goo Kang und Hyuk Kim stellten hier ihre Forschungsarbeiten „Inter-Korean Environmental Cooperation for Co-response to Climate Risk“ und „Trend and Situation of Agricultural Infrastructure Policy under the Kim Jong-un regime“ vor. Im Anschluss konnten die Teilnehmer Tae Jin  Kwon, Sang Jun Lee und Dong Ho Jo ihre Sicht der Dinge darlegen und den beiden Präsentatoren neue Blickwinkel aufzeigen.

Im von Hee Kyoung Chang geleiteten Panel „North Korea’s Participation in International Environmental Institutions“ trat Dr. Seliger anschließend als einer der drei Präsentatoren auf.  Er sprach über seine Erfahrungen während der Zusammenarbeit mit den nordkoreanischen Vertretern, insbesondere über die Kooperation mit der East Asian Australisian Flyway Partnership und die gemeinsamen Anstrengungen in Nordkorea. Eric Bellbachs Präsentation behandelte die Rolle Nordkoreas bei der internationalen Zusammenarbeit und die strikte Trennung zwischen Umweltprojekten und weiteren, sicherheitsrelevanten internationalen Anstrengungen. Sang Kuk Kim fokussierte sich in seinem Zeitslot auf die multilaterale Zusammenarbeit bei Watt-Projekten. Hier schnitt er auch die Ähnlichkeiten und Unterschiede des an drei Länder angrenzende Nordsee-Wattenmeers und des von China, Süd- und Nordkorea geteilten Gelben Meeres an. Im Anschluss berichtete Hye Son Do, EAAFP, noch über ihre Erfahrungen, die sie als Südkoreanerin während der Zusammenarbeit mit nordkoreanischen Partnern im Umweltbereich machte.