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Broschüre über den Abschluss des Projektes veröffentlicht
EU-finanziertes Projekt für nachhaltige Forstwirtschaft in Nordkorea

Die Hanns-Seidel-Stiftung Korea arbeitet schon seit über 30 Jahren auf der koreanischen Halbinsel. Von 2014 bis 2017 wurde ein Projekt zur Verbesserung der ländlichen Lebensbedingungen durch gesunde Wälder implementiert. Das Projekt wurde von der Europäischen Union finanziert. Nach einer Follow-Up Periode wurde das Projekt am 31. Januar 2018 abgeschlossen. Jetzt wurde eine Broschüre veröffentlicht, um einen Überblick über die Aktivitäten, Ziele und Errungenschaften des Projektes zu präsentieren.

Zum Ende des Projektes konnten über 100 Hektar bei der Aufforstungs-Station in Sangseo-ri wieder erforstet werden.

HSS

Nachhaltige Forstwirtschaft in Nordkorea

Die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK oder Nordkorea), einmal reich mit Wäldern ausgestattet, erfährt eine kontinuierliche Abnahme der Waldflächen außerhalb der natürlichen Regenerationsrate. Seit September 2014 hat die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) Korea ein umfassendes, von der EU finanziertes Projekt in Angriff genommen, das zur Implementierung einer gesunden Wald-Politik und Lebensmittelsicherheit in der DVRK beiträgt.

Zum Ende dieses Projekts haben die HSS Korea und die Projektpartner eine selbstständige Struktur aufgebaut, welche nachhaltige Waldbewirtschaftung in der DVRK praktiziert.

Die Ziele des Projekts waren

 

  • die Eliminierung von persistenten technischen und organisatorischen Mängeln und Defiziten
  • die Verbesserung von Lebensbedingungen, vor allem der Bevölkerung in entwaldeten Gebieten
  • die Erhöhung der Lebensmittelsicherheit in der DVRK, vor allem für die Bevölkerung in entwaldeten Gebieten.

 

 

 

Bei er Aufforstungs-Station in Sangseo-ri fnden auch praktische Trainings statt, wie hier während einem praktischen Training über nationale Waldinventar Methodik eines mongolischen Försters.

Aktivitäten und Ergebnisse des Projekts

Über den gesamten Zeitraum des Projekts nahmen ungefähr 260 Repräsentanten des Forstsektors an Internationalen Wald-Seminaren teil, ungefähr 750 Experten partizipierten in lokalen Trainings in Nordkorea, und 24 Wald-Experten reisten für Trainings in die Mongolei und nach China.

Die Partnerorganisationen erweiterten ihr Netzwerk deutlich, indem sie mit einer großen Menge an Institutionen und Organisationen verschiedener Bereiche zusammenarbeiteten. Die nordkoreanischen Partner hatten außerdem die Chance, Kontakte mit Experten und internationalen Organisationen zu knüpfen und auf eine weiterführende Zusammenarbeit hinzuarbeiten.

Durch die Aktivitäten wurde das technische Wissen der Partnerorganisation erweitert und Kontakte zu relevanten technischen und wissenschaftlichen Kollegen in China und der Mongolei aufgebaut. Manche der Kontakte führten zu einem unabhängig weitergeführten Austausch und einer Internationalisierung des nordkoreanischen Forstsektors.

Die Projekt-Orte bieten Platz für das Training von Förstern und und ist ein Vorzeigemodell für nachhaltige und erfolgreiche Aufforstungsanstrengungen. Gleichzeitig können die Lebensverhältnisse der lokalen Bevölkerung durch "Cash Crops" (Ernte, die von der lokalen Bevölkerung ertragreich verkauft werden kann) verbessert werden, und zusätzlich gibt es Vorteile durch Ökosystem Service rund um die Dörfer in Sangseo-ri.

Während einer Vor-Ort-Inspektion besuchten das Food Security Büro der EU, Repräsentanten der HSS und lokale Projektpartner die Aufforstungs-Station in Sangseo-ri.

HSS

Broschüre über die erfolgreiche Implementierung veröffentlicht

Nach einer Follow-Up Periode wurde das EU-finanzierte Projekt am 31. Januar 2018 abgeschlossen. Um einen Überblick über die Aktivitäten, Ziele und Errungenschaften zu geben, wurde eine Broschüre erstellt und von der HSS Korea veröffentlicht.

Die Broschüre können Sie hier downloaden.