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Expertenrunde in Paju
Wiederaufnahme der innerkoreanischen Forstkooperation

Am 7. August 2025 luden das National Institute of Forest Science und die Hanns-Seidel-Stiftung Korea zu einer Expertenrunde in Paju ein, um über die Zukunft der innerkoreanischen Forstkooperation zu sprechen. Trotz politischer Herausforderungen bekräftigten die Teilnehmenden, dass gemeinsame Umweltinitiativen Dialog und Frieden auf der koreanischen Halbinsel fördern können.

Diskussion über die Wiederaufnahme der innerkoreanischen Forstkooperation
Am 7. August 2025 veranstaltete das National Institute of Forest Science in Partnerschaft mit der Hanns-Seidel-Stiftung Korea eine Expertenrunde im Zentrum für Innerkoreanische Forstkooperation in Paju. Die Fachleute diskutierten über die Zukunft der innerkoreanischen Forstkooperation unter der neuen Regierung der Republik Korea.

Dr. Bernhard Seliger eröffnete die Runde mit einer offenen Reflexion über das schwierige politische Klima, bekräftigte jedoch den bleibenden Wert der Zusammenarbeit:
„Dieses ‚Ja‘ muss zwar eingeschränkt werden, ist aber dennoch ein klares Ja. Die Geschichte hat gezeigt, dass Zusammenarbeit selbst in Zeiten ideologischer Spaltung nicht nur möglich, sondern auch vorteilhaft ist. Die deutsche Erfahrung der 1970er Jahre beweist, dass friedliche Koexistenz das Fundament für eine spätere Wiedervereinigung legen kann – auch wenn die politische Rhetorik etwas anderes nahelegt.“

Die Expertenrunde markierte ein erneuertes Bekenntnis dazu, Forstkooperation als Kanal für Dialog und umweltpolitische Friedensförderung auf der koreanischen Halbinsel zu nutzen.