Online Seminar
Nachhaltige Landwirtschaft und Viehzucht
Im Mittelpunkt standen die Prävention eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest sowie Maßnahmen zur Wiederherstellung eines Zuchtbetriebs nach einem Ausbruch. Tierseuchen wie die Afrikanische Schweinepest bedrohen nach wie vor das Wohl von Mensch und Tier. Um die Ausbreitung solcher Seuchen zu verhindern, ist es entscheidend, den Viehbestand nach einem Ausbruch zu rehabilitieren und umfassende Biosicherheitsmaßnahmen zu implementieren, um die Gesundheit der Tiere zu schützen.
Am ersten Seminartag wurden anhand zweier europäischer Fallbeispiele die Ursachen für die Ausbreitung der Seuche und die Diagnosemöglichkeiten besprochen. Im Fokus stand die Virusübertragung zwischen Wild- und Zuchtschweinen. Herr Staack erklärte, welche logistischen Maßnahmen in der Tierhaltung ergriffen werden können, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Besonders betonte er die Bedeutung der Hygiene beim Tiertransport und in der Tierhaltung sowie die moderne logistische Gestaltung von Schweinezuchtbetrieben.
Am zweiten Tag wurde an die Themen des Vortags angeknüpft. Herr Staack stellte erfolgreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest vor, basierend auf europäischen Länderbeispielen. Ein zentrales Thema waren die notwendigen Biosicherheitsmaßnahmen, die nach einem Ausbruch in Zuchtbetrieben ergriffen werden müssen, darunter die ordnungsgemäße Kadaverbeseitigung und die sichere Futterproduktion. Grundlage hierfür sind die strengen Gesetze und Verordnungen auf EU-, Bundes- (Deutschland) und Landesebene sowie die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit.