Youth Task Force 2025 Planung
Junge Stimmen für den Naturschutz: Rückblick auf das Treffen der EAAFP Youth Task Force
Jennifer George, Chief Executive des EAAFP Secretariat
Am 12. Juli 2025 fand ein bedeutendes Treffen zur Neugestaltung der Youth Task Force der East Asian–Australasian Flyway Partnership (EAAFP) statt. Neben jungen Vertretern aus der Region nahmen auch Mitglieder der Hanns-Seidel-Stiftung Korea (HSS Korea) sowie Vertreter des EAAFP-Sekretariats teil. Ziel der Zusammenkunft war es, gemeinsame Ziele zu definieren, Netzwerke zu stärken und eine langfristige Perspektive für die Jugendbeteiligung im internationalen Naturschutz zu entwickeln.
Nach der herzlichen und motivierenden Begrüßung durch Jennifer George, Geschäftsführerin des EAAFP-Sekretariats, präsentierten drei Mitglieder der Youth Task Force - Matthew Vincent Tabilog (Vorsitzender der EAAFP Youth Task Force), Naim Khandakar (Vice Head of Research) und Sung Ka Chun (Head of Research) - Jugendinitiativen aus verschiedenen Regionen entlang der Zugroute.
Elementarer Programmpunkt war die Überarbeitung der Grundsatzdokumente („Terms of Reference“) der Youth Task Force. Die Teilnehmer diskutierten im Anschluss in kleinen Arbeitsgruppen über zentrale Herausforderungen, Visionen und Handlungsmöglichkeiten der Youth Task Force. Zahlreiche Ideen wurden entwickelt, um Herausforderungen zu meistern und Jugendbeteiligung zu stärken. Dazu gehört ebenfalls vielfältige Formen des Wissenstransfers, um neugierige und begeisterte junge Menschen langfristig zu fördern und für den Naturschutz zu begeistern. Konsens war, junge Menschen verstärkt in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Zum Abschluss sprach Dr. Hyun-Ah Choi über die Rolle der Hanns-Seidel-Stiftung und deren Unterstützung der Youth Task Force durch Stipendien, Mentoring und Netzwerkarbeit. Sie betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen der HSS Korea und der EAAFP sei, um junge Naturschützer nachhaltig zu fördern und zu vernetzen.
Das Treffen vom 12. Juli 2025 zeigte eindrucksvoll, wie viel Potenzial in der jungen Generation steckt. Ihr Engagement, ihre Kreativität und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit sind ein wichtiger Baustein für die Zukunft des internationalen Naturschutzes, entlang der Zugrouten und darüber hinaus.




