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Das 21. Treffen der Gänse-Fachgruppe
Treffen der IUCN-Spezialgruppe für Gänse

Vom 28. bis 31. Januar 2025 fand in Musov in der Region Südmähren ein Treffen von mehr als 80 Naturschutzexperten statt, um den weltweiten Status und die Entwicklung verschiedener Gänsearten zu diskutieren. Sie gehören zu den auffälligsten und bekanntesten Zugvögeln.

Vom 28. bis 31. Januar 2025 fand in Musov in Südmähren ein Treffen von mehr als 80 Naturschutzexperten statt, um den weltweiten Status und die Entwicklung der verschiedenen Gänsearten zu diskutieren. Gänse gehören zu den bekanntesten und auffälligsten Zugvögeln. Während sich bei einigen Arten - insbesondere nach dem Rückgang der Jagd in den 1970er und 1980er Jahren - die Bestände sehr gut entwickelt haben, sind die Bestände anderer Arten gefährdet oder in ihrer Entwicklung bedroht. Zu den Herausforderungen gehören die (manchmal illegale) Bejagung, die Veränderung der Lebensräume durch die menschliche Entwicklung und der Klimawandel und die damit einhergehenden veränderten Bedingungen in den Brutgebieten (oft in der Arktis). Einige Gänse fliegen erstaunliche Zugrouten, z. B. die zentralasiatische Streifengans, die von ihren Brutgebieten in der Mongolei über den Himalaya zu den Überwinterungsgebieten auf dem indischen Subkontinent fliegt. Im Rahmen ihrer Unterstützung von NRO für den Schutz der zentralasiatischen Vogelzugrouten arbeitete die Hanns-Seidel-Stiftung mit der Wildlife Science and Conservation Society of Mongolia an einem Projekt zum besseren Verständnis der Zugrouten der Gänse. Die Konferenz in Musov brachte Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen, um mehr über die Populationen und ihre Zugrouten zu erfahren und einen besseren Schutz der Gänse zu diskutieren. Musov, in der Nähe der größeren Stadt Brünn, verfügt über ein großes Wasserreservoir, das für überwinternde Gänse in Mitteleuropa wichtig ist. Das nächste Treffen der IUCN-Spezialgruppe für Gänse ist in Südkorea geplant!