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Ausstellung
Grenzregionen und Nachhaltigkeit

Klimawandel, Ungleichheit und Migration. Die Menschheit steht vielfältigen Herausforderungen gegenüber. Gleichzeitig entstehen jedoch weitere ein- oder abgegrenzte Territorien. Die HSS unterstütz die Ausstellung „Terrestrial Assemblage“ welche sich mit diesen Themen auseinandersetzt.

Am 6. Mai beginnt die Outdoor-Ausstellung „Terrestrial Assemblage“ an der Floating University Berlin. In Verbindung mit der Ausstellung findet ein Symposium unter dem Titel „Terrestrial Assemblage: Ecological Thinking in Border Zones“ statt. Die Hanns-Seidel-Stiftung Korea unterstützt dieses als Partnerorganisation und nimmt auch aktiv daran teil.

In letzter Zeit nehmen geo-soziale Fragen, welche mit den Themen Klima, Ungleichheit und Migration verbunden sind verstärkt Raum in den Gesellschaften und der Politik weltweit ein. Außerdem steht die Menschheit mit dem Klimawandel einer Herausforderung gegenüber, welche droht die Erde unbewohnbar zu machen. Paradoxerweise entstehen trotz allem weltweit mehr und mehr ein- und abgegrenzte Territorien. Ein Beispiel für ein solches abgegrenztes Territorium ist die koreanische Halbinsel. Auch in Zeiten einer globalen Pandemie scheinen Grenzen als Instrument intensiverer Überwachung geschätzt und genutzt zu werden. Die Kontrolle darüber, wer ein- und ausreist scheint ein aktueller Wunsch vieler Staaten zu sein. Es ist eine Ironie, dass die Ökosysteme in den jeweiligen Regionen von diesen Grenzregimen profitieren, und sie dabei gleichzeitig in Frage stellen. Grenzräume sind Zufluchtsräume für seltene oder gefährdete Pflanzen und Tiere und weisen einen einzigartigen Artenreichtum auf.

Im Rahmen des begleitenden Symposiums, welches online stattfinden wird, präsentieren Künstlerinnen und Künstler und Forschende ihre interdisziplinären Umweltprojekte in Grenzregionen. Verschiedene Expertinnen und Experten, welche zu dem „Grünen Band“ in Deutschland und Europa oder zur Demilitarisierten Zone (DMZ) in Korea Forschen, werden ihr Wissen und ihre Forschungsergebnisse während des Symposiums teilen. Das Event wird von dem Berliner Senat für Kultur und Europa, dem Koreanischen Kulturzentrum Berlin, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und der Hanns-Seidel-Stiftung Korea unterstützt.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind ab dem 6. Mai bis zum 6. Juni von jeweils 16-21 Uhr. Das Symposium findet am 18. Mai von 10 bis 18 Uhr online statt. Interessierte können via Livestream am Event teilnehmen.