Austausch in Seoul
Gespräche mit Projektpartnern und Mitgliedern der Nationalversammlung
Am 14. Mai 2026 besuchte Felix J. Glenk gemeinsam mit Kim Young-soo, Projektmanager der Hanns-Seidel-Stiftung Korea, das Büro des Center for Korean Women & Politics in Mapo, Seoul. Der Besuch eröffnete Raum für Gespräche über gesellschaftspolitische Fragen in Korea und der Region. An dem Gespräch nahmen Kim Eun-joo, Geschäftsführerin des Center for Korean Women & Politics, sowie die Projektmanagerinnen Ryu Young-sook und Lee Eun-haeng teil. Im Mittelpunkt standen die Perspektiven zukünftiger gemeinsamer Aktivitäten. Dabei wurden auch Fragen zu Frieden, Sicherheit und gesellschaftlicher Teilhabe von Frauen in der Region besprochen. Beide Seiten betonten die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs und verständigten sich darauf, Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu prüfen.
Im Anschluss führte Felix J. Glenk Gespräche in der Nationalversammlung der Republik Korea. Dort traf er zunächst den Abgeordneten Kwon Young-se zu einem Höflichkeitsbesuch. Das Gespräch diente dem persönlichen Kennenlernen nach Felix J. Glenks Amtsantritt im Büro der Hanns-Seidel-Stiftung in Korea und bot Raum für einen Austausch über die Arbeit der Stiftung auf der Koreanischen Halbinsel und in der Mongolei. Kwon Young-se verwies auf seine Erfahrungen mit Deutschland und würdigte die Bedeutung des deutsch-koreanischen Dialogs. Beide Seiten sprachen über gemeinsame Interessen und mögliche Gelegenheiten, den Austausch auch künftig fortzusetzen.
Ebenfalls in der Nationalversammlung kamen Felix J. Glenk und die Abgeordnete Kim Hee-jung zusammen. Kim Hee-jung ist seit vielen Jahren mit der Arbeit der Hanns-Seidel-Stiftung in Korea vertraut. Der Besuch knüpfte daher an bestehende Kontakte und frühere Begegnungen an. Felix J. Glenk stellte auch in diesem Gespräch seine neuen Aufgabenbereiche vor und erläuterte die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit in Korea und der Region. Im weiteren Austausch wurden mögliche Felder für künftige Gespräche angesprochen, insbesondere mit Blick auf regionale Zusammenarbeit in Nordostasien. Beide Seiten hoben die Bedeutung verlässlicher Kontakte und eines regelmäßigen Dialogs hervor.
Der Tag machte deutlich, wie breit der Austausch von HSS Korea in Seoul ist: Er reicht von der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Partnern bis zu Gesprächen mit Mitgliedern der Nationalversammlung. HSS Korea wird diese Kontakte auch künftig im Rahmen seiner Arbeit in Korea und der Region aufrechterhalten.