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Symposium
Die Außenpolitischen Auswirkungen der U.S. Wahlen auf Asien

Am 8. Oktober 2024 veranstaltete die Hanns-Seidel-Stiftung, gemeinsam mit der KCPC (Korea Council for Peace and Cooperation) und der EURAXESS ein Symposium zum Thema „Die Präsidentschaftswahlen in den USA und ihre außenpolitischen Auswirkungen auf Korea und Ostasien“. Auf dem Symposium kamen Experten und Organisationen zusammen, um ihr Wissen auszutauschen.

Daniel A. Pinkston (KCPC) hielt den ersten von zwei Vorträgen des Abends. In seiner Präsentation analysierte er die außenpolitischen Auswirkungen einer möglichen Harris-Präsidentschaft auf Korea und Ostasien. Pinkston untersuchte zunächst die Probleme in den internationalen Beziehungen, bevor er auf die aktuelle geopolitische Dynamik einging und dann die Fragen beantwortete, wie und warum die US-Wahl für Korea und Ostasien von Bedeutung sein wird und wie es weitergehen soll. Zusammenfassend sagte er, dass eine Harris-Regierung trotz der erheblichen strukturellen/systematischen Hindernisse wahrscheinlich die liberale internationale Ordnung stärken und fördern würde.

Der zweite Vortrag wurde von Dr. Roland B. Wilson gehalten und konzentrierte sich auf den anderen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und die Auswirkungen seiner Außenpolitik auf Korea und Ostasien, sollte er die Wahl gewinnen. Er erklärte, dass beide Regionen über ein unbegrenztes Potenzial für Frieden, Wohlstand, wirtschaftliche Entwicklung und eine führende Rolle in der Welt verfügen; dass sie aber auch mit tiefgreifenden Problemen wie historischem Misstrauen, Energie- und Ernährungssicherheit, Klimawandel sowie natürlichen und vom Menschen verursachten Katastrophen konfrontiert sind. Laut Dr. Wilson würde eine zweite Trump-Präsidentschaft seine Ansichten widerspiegeln, und einige glauben, dass eine mögliche zweite Amtszeit durchsetzungsfähig, feindselig und uneingeschränkt sein würde, während andere sagen, dass er Stabilität und Frieden bringen, den Krieg in der Ukraine beenden und den Iran zum Einlenken zwingen kann. China ist Trumps zentrales Thema, insbesondere aufgrund des wirtschaftlichen, militärischen und geopolitischen Einflusses des Landes. Die indo-pazifische Strategie würde wahrscheinlich durch die Stärkung der Beziehungen zu Japan, Korea, Indien und Australien fortgesetzt und darüber hinaus würde sich Trump weiterhin mit Nordkorea auseinandersetzen und hochkarätige Gipfeltreffen und Verhandlungen anstreben.

Nach den Inputs durch die beiden Vorträge führten die Teilnehmenden des Symposiums eine angeregte Diskussion über beide Seiten und mögliche außenpolitische Auswirkungen, je nach Wahlergebnis.