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NEASPEC-Tagung
NEASPEC-Senior Officials Meeting in Ulaanbaatar

Vom 22. bis 24. September nahm Dr. Bernhard Seliger von der Hanns-Seidel-Stiftung an der Senior Officials Meeting des Northeast Asian Subregional Programme for Environmental Cooperation (NEASPEC) in Ulaanbaatar teil. Delegierte aus sechs nordostasiatischen Staaten bekräftigten ihr gemeinsames Engagement zur Bewältigung drängender Umweltprobleme – von Biodiversität und Meeresökologie bis hin zu Luftverschmutzung und Wüstenbildung.

Vom 22. bis 24. September nahm Dr. Bernhard Seliger, Vertreter der Hanns-Seidel-Stiftung, an der Senior Officials Meeting des Northeast Asian Subregional Programme for Environmental Cooperation (NEASPEC) unter UN-ESCAP in Ulaanbaatar teil.

Delegationen aus der Mongolei, der Volksrepublik China, Japan, Russland, der Republik Korea und der Demokratischen Volksrepublik Korea diskutierten über zentrale regionale Herausforderungen, darunter Luftverschmutzung, Biodiversität, Meeresökologie, Landdegradierung, Wüstenbildung sowie die Entwicklung kohlenstoffarmer Städte. Trotz politischer Unterschiede bekräftigten alle Länder ihr Bekenntnis zur Zusammenarbeit in diesen entscheidenden Bereichen.

NEASPEC wurde 1993 nach dem Erdgipfel von 1992 (UNCED) gegründet und ist der erste zwischenstaatliche Mechanismus, der gemeinsam von allen sechs nordostasiatischen Staaten ins Leben gerufen wurde. Es arbeitet mit einem Kernfonds und einem ständigen Sekretariat im ESCAP Subregional Office for East and North-East Asia (ESCAP-ENEA) in Incheon, Republik Korea.

In seiner Eröffnungsrede betonte Staatssekretär Zolbayar Togtokhjargal vom mongolischen Ministerium für Umwelt und Klimawandel das Engagement der Mongolei für den Umweltschutz und ihre Rolle als Gastgeber der COP17 der UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD). Botschafter Ganbold Baasanjav, Leiter des ESCAP-Büros für Ost- und Nordostasien, hob ebenfalls die Notwendigkeit einer stärkeren regionalen Zusammenarbeit zur Bewältigung von Umweltbedrohungen hervor.

Die Hanns-Seidel-Stiftung arbeitet seit langem mit UN-ESCAP an regionalen Umweltprojekten zusammen, darunter Vogelschutz und Meeresschutzgebiete. Die erste gemeinsame Initiative war 2014 eine Schnelluntersuchung von Vogelhabitaten in Rason, Demokratische Volksrepublik Korea. Bei der diesjährigen Tagung standen erneut drei bedrohte Vogelarten besonders im Fokus: der Schwarzschnabel-Löffler, der Mandschurenkranich und der Weißnackenkranich.

Im Vorfeld des offiziellen Programms nahm Dr. Seliger außerdem an einer geopolitischen Konferenz teil und besuchte das Gun-Galuut-Naturschutzgebiet.