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CMS COP15
Natur vernetzen, Zusammenarbeit stärken: HSF Korea bei CMS COP15

Auf der CMS COP15 in Brasilien stärkte HSF Korea die internationale Zusammenarbeit zum Schutz wandernder Arten und trug aktiv zum globalen Politikdialog bei – als Brücke zwischen Wissenschaft, regionalen Initiativen und multilateralen Prozessen.

Die 15. Vertragsstaatenkonferenz (COP15) der Konvention zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) fand vom 23. bis 29. März 2026 im Bosque Expo in Campo Grande, Brasilien, statt. Unter dem Leitthema „Connecting Nature to Sustain Life“ stellte die Konferenz die zentrale Bedeutung ökologischer Konnektivität für widerstandsfähige Ökosysteme heraus, die sowohl wandernde Arten als auch das menschliche Wohlergehen sichern. Zugleich betonte das Thema die engen Zusammenhänge zwischen Biodiversitätsschutz, ökologischen Netzwerken und dem Klimawandel.

Für die Hanns-Seidel-Stiftung (HSF) Korea nahm Dr. Hyun-Ah Choi, Senior Researcher, gemeinsam mit Partnern wie WWF Hongkong und ACBK an der COP15 teil. Durch ihr Engagement trug HSF Korea zum internationalen Dialog über den Schutz von Zugrouten (Flyways) bei und festigte ihre Rolle als Plattform für Zusammenarbeit und Wissensaustausch über Regionen hinweg.

In der Eröffnungssitzung skizzierte Brasiliens Umwelt- und Klimaschutzministerin Marina Silva zentrale Prioritäten für globales Handeln, darunter die Ausweitung des Artenschutzes, die Verdreifachung vernetzter Schutzgebiete sowie die Stärkung internationaler Kooperation. Sie betonte, dass durch gemeinsame Anstrengungen Entwicklung und Naturschutz in Einklang gebracht, nachhaltige wirtschaftliche Chancen geschaffen und natürliche Ressourcen für künftige Generationen gesichert werden können.

Vor diesem Hintergrund stellte die Anerkennung von durch HSF unterstützten Aktivitäten im Rahmen der Flyway Agenda (CMS COP15 Doc.26.3.1) einen wichtigen Meilenstein dar. Sie unterstreicht die wachsende politische Relevanz der Stiftung und ihre Fähigkeit, substanzielle Beiträge zu multilateralen Prozessen zu leisten. Durch die Förderung von Dialogplattformen und technischen Austauschformaten zwischen Flyway-Initiativen hat HSF Korea dazu beigetragen, politische Diskussionen mitzugestalten und die inter-flyway Kooperation als globale Priorität voranzubringen. Insbesondere die Aufnahme HSF-unterstützter Aktivitäten in offizielle CMS-Dokumente verdeutlicht die Stärke der Stiftung, praxisnahe Arbeit und Expertennetzwerke in politikrelevante Ergebnisse zu überführen. Über das GMACC-Projekt übernimmt HSF Korea dabei eine Brückenfunktion zwischen wissenschaftlicher Expertise, regionalen Initiativen und internationalen Politikprozessen und stärkt so die Kohärenz in der Flyway-Governance sowie die Grundlage für koordinierte globale Maßnahmen.

Darüber hinaus brachten HSF Korea und das ICLEI Cities Biodiversity Centre als Mitglieder der EAAFP am 26. März im Ausschuss der Gesamtheit (Committee of the Whole) eine gemeinsame Stellungnahme zu Absatz 7 des Entwurfs der Flyways-Resolution ein. Dabei wurden mögliche Überschneidungen mit der EAAFP thematisiert, die seit über zwei Jahrzehnten erfolgreich zum Schutz wandernder Wasservögel entlang der Zugrouten beiträgt. Zugleich wurde die Bedeutung von Komplementarität und Kohärenz bestehender Rahmenwerke hervorgehoben.

Aufbauend auf diesen Impulsen wird HSF Korea die Zusammenarbeit mit ihren Partnern weiter vertiefen, um ökologische Konnektivität zu fördern und wandernde Arten zu schützen. Durch die Verknüpfung von Wissenschaft, Politik und internationaler Kooperation bleibt die Stiftung ihrem Ziel verpflichtet, nachhaltige Lösungen im Sinne von Natur und Gesellschaft zu unterstützen.