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Aktivität
Besucherprogramm in Dresden - Frauenkirche und die Stadt als Symbol der Hoffnung auf eine bessere Zukunft

Im Rahmen des Besuchsprogramms “Peace and Exchange in Europe and Northeast Asia – remembering, reconciliation, exchanges” besuchte die Delegation Dresden, Deutschland.

Im Rahmen des Besuchsprogramms “Peace and Exchange in Europe and Northeast Asia – remembering, reconciliation, exchanges” besuchte eine Delegation verschiedene Städte und Sehenswürdigkeiten in Belgien, Deutschland, der Tschechischen Republik und Polen. Ziel der Reise ist es, den Dialog über Versöhnung und Frieden in Europa und Nordostasien zu fördern. Das Besuchsprogramm dauerte vom 26. Mai bis zum 1. Juni.

Dresden ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Sachsen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt von verheerenden Bombenangriffen heimgesucht, die einen Großteil des historischen Zentrums zerstörten. Zu DDR-Zeiten wurde Dresden noch weiter zerstört, bis in den 1980er Jahren mit dem Wiederaufbau einiger der wichtigsten Sehenswürdigkeiten begonnen wurde. Heute ist der größte Teil des Wiederaufbaus abgeschlossen und Dresden wird für sein schönes Stadtbild geliebt. Dresden ist eine Stadt mit einer Geschichte von Ausdauer, Innovation und viel Kultur.

Besonders die Frauenkirche ist ein Symbol der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Am 13. Februar 1945, nur wenige Monate vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde die Frauenkirche von Fliegerbomben getroffen. Sie brannte völlig aus und stürzte zwei Tage später endgültig ein. Zurück blieb ein gigantischer Trümmerhaufen. Nach der Einweihung eines Mahnmals im Jahr 1966 hielt Bundeskanzler Helmut Kohl 1989 hier eine Rede. Das Thema: seine Vision von einem wiedervereinigten Deutschland. Am 13. Februar 1990, genau 45 Jahre nach der Bombardierung der Frauenkirche im Krieg, veröffentlichte eine Bürgerinitiative den "Aufruf aus Dresden". Darin bittet sie Deutschland und den Rest der Welt um Spenden für den Wiederaufbau der Kirche als Symbol für ein vereintes Deutschland und Europa. Ein Jahr lang wurde nur Schutt weggeräumt, bevor am 27. Mai 1994 endlich der Grundstein für die "neue" Frauenkirche gelegt wurde.

Insbesondere das Turmkreuz auf der Frauenkirche betont die Geschichte der Versöhnung und Vergebung. Es wurde von Alan Smith errichtet, dem Sohn eines Militärpiloten der königlichen Luftwaffe, der die Stadt während des Krieges bombardierte. Smith war noch ein Junge, als er seinen Vater über die Bombardierung Dresdens sprechen hörte, aber er hat die Geschichte nie vergessen. Mehr als 50 Jahre nach der Bombardierung machte sich Smith auf den Weg der Versöhnung und schuf das Kreuz der Türme für die Frauenkirche. Es verkündet seither die Kraft des versöhnten Zusammenlebens.

Mitglieder der Delegation waren Dr. Seliger (Landesvertreter HSS Korea), Nyambayar Purevsuren (Forscher am Nationalen Institut für Strategische Studien der Mongolei: Economic Analyst at Parliament Television of Mongolia, aus der Mongolei), Hanna Suh (Research Fellow at CINAP; Committee Advisory Member at CBCK, aus Südkorea), Dr. Seiko Mimaki (Concurrent Researcher at Center for Transimperial History, aus Japan) und Prof. Meng Hong (Professor für deutsche Politik, Gesellschaft und Kultur an der Remin-Universität Beijing, aus China).