Konferenz
48. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees
Die 48. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees begann offiziell am 19. Juli 2026 im BEXCO in Busan, Republik Korea (ROK), womit das Land zum ersten Mal Gastgeber dieser prestigeträchtigen internationalen Veranstaltung war. Die Sitzung dauert bis zum 29. Juli 2026.
Die Hanns-Seidel-Stiftung (HSF) nahm gemeinsam mit ihren Partnern aus der Republik Korea, Jordanien und zivilgesellschaftlichen Organisationen an der Sitzung teil, um die Erhaltung und nachhaltige Bewirtschaftung von Welterbestätten zu fördern und die internationale Zusammenarbeit beim Schutz des Kultur- und Naturerbes zu stärken.
Ein wichtiges Ergebnis der Sitzung war die Aufnahme des Meeresreservats von Akaba in Jordanien und der koreanischen Wattgebiete in Getbol (Phase II) in der Republik Korea in die UNESCO-Welterbeliste. Diese Aufnahmen stellen bedeutende Erfolge für die Partnerorganisationen der HSF in Jordanien und der Republik Korea dar und spiegeln ihr langjähriges Engagement und ihre Beiträge zum Schutz des weltweit bedeutenden Naturerbes wider. Die HSF gratuliert ihren Partnern herzlich zu diesen bemerkenswerten Errungenschaften.

Im Rahmen des Programms des Komitees leistete HSF Korea einen Beitrag zur Nebenveranstaltung „Flying Beyond Borders: Erhaltung der Wattgebiete im Gelben Meer durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit entlang der ostasiatisch-australasiatischen Zugroute“, die am 25. Juli 2026 stattfand. Dr. Hyun-Ah Choi, leitende Wissenschaftlerin bei HSF Korea, nahm als Podiumsteilnehmerin neben Vertretern von Regierungen, internationalen Organisationen, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft teil.
Die Nebenveranstaltung bot der HSF Korea eine wichtige Plattform, um ihre Erfahrungen im Bereich des Lebensraumschutzes in der Region des Gelben Meeres zu teilen und Wissen über den Schutz der koreanischen Wattgebiete (Getbol) sowie der Westküste der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), einschließlich des Mundok-Feuchtgebiets, auszutauschen. Die Teilnehmer loteten zudem Möglichkeiten für eine künftige innerkoreanische Zusammenarbeit im Umweltbereich aus und stärkten die Netzwerke zwischen den wichtigsten Akteuren, die sich für den Schutz von Feuchtgebieten und der biologischen Vielfalt einsetzen.
Die Diskussionen während der gesamten Veranstaltung unterstrichen die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beim Schutz von Zugvogelarten und ihren Lebensräumen entlang der ostasiatisch-australasiatischen Zugroute. Insbesondere hoben die Teilnehmer die ökologische Bedeutung der Region des Gelben Meeres hervor und betonten, dass eine nachhaltige internationale Zusammenarbeit unerlässlich sein wird, um die global bedeutenden Feuchtgebiete für künftige Generationen zu bewahren.
HSF Korea setzt sich weiterhin gemeinsam mit seinen Partnern für die Förderung der internationalen Zusammenarbeit, des Wissensaustauschs sowie den Schutz von Welterbestätten und ökologisch bedeutender Biodiversität ein.
