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Studien- und Forschungsreise nach Deutschland
35 Jahre nach der Wiedervereinigung: Koreanische Delegation besucht Deutschland – Austausch, Erinnerung und gemeinsame Perspektiven

Die Hanns-Seidel-Stiftung organisiert seit vielen Jahren Studienreisen zur deutschen Wiedervereinigung. Auch 35 Jahre später ist das Interesse aus Korea ungebrochen.

Aktuell besucht eine Delegation aus der Gyeonggi-Provinz unter Leitung von Kim Young-Soo Deutschland. In Berlin traf die Gruppe den koreanischen Botschafter und erhielt Vorträge zur Wiedervereinigung.

Ein Highlight war der Besuch im Stasi-Archiv, das an die dunkle Vergangenheit der DDR erinnert.

Die Hanns-Seidel-Stiftung führt seit vielen Jahren Studien- und Forschungsreisen zur deutschen Wiedervereinigung durch. Obwohl die Wiedervereinigung vor 35 Jahren nun schon in den Bereich der Geschichte geht und Zeitzeugen rarer werden, bleibt das Interesse der Koreaner daran ungebrochen. Einer der Partner, mit dem wir zusammenarbeiten, ist die Gyeonggi-Provinz. 

Derzeit findet wieder eine Reise von Beamten der Provinz in Deutschland statt, die von Kim Young-Soo, Projektmanager der Hanns-Seidel-Stiftung in Seoul, geleitet wird. In Berlin traf die Gruppe sich mit dem koreanischen Botschafter, Lim Sang-Beom, und dem Wiedervereinigungsattaché, Koh Dong-Un. Daneben stand auch ein Vortrag durch Botschafter a.D. Christoph Eichhorn in der Bundeszentrale für Politische Bildung auf dem Programm. Schließlich besuchte die Gruppe auch das Stasi-Unterlagen-Archiv, bei welchem es sich um einen der dunkelsten Punkte der DDR, das Wirken der Staatssicherheit, und die schwierige Aufarbeitung dieses Kapitels der Geschichte handelt.