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Konferenz
Vorschläge zur innerkoreanischen Zusammenarbeit

In Vorbereitung auf eine mögliche Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen veranstaltete die HSS Korea am 2. Juni eine Konferenz zur Suche nach Wegen der Zusammenarbeit zwischen den beiden Koreas, um die laufenden Kooperationsprojekte mit Nordkorea in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasserressourcen zu diskutieren. Es war das erste Offline-Treffen seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie und einige Organisationen, die an der innerkoreanischen Zusammenarbeit interessiert sind oder damit zu tun haben, nahmen an dieser Veranstaltung teil.

Die Konferenz begann mit einer Eröffnungsrede von Dr. Bernhard Seliger, dem Repräsentanten der HSS Korea. In seiner Eröffnungsrede erklärte er die innerkoreanischen Beziehungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie, sowie die zukünftige Entwicklung der innerkoreanischen Zusammenarbeit. Er schlug auch Projekte vor, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen und die Umwelt nicht schädigen. Er bezog sich dabei auf die Situation in Deutschland Mitte der 1960er Jahre als Beispiel. Schließlich schloss er seine Eröffnungsrede mit einem Hinweis auf die Wichtigkeit Vertrauen langsam zu entwickeln, unter anderem durch den Austausch von Wissen, sowie Projekten im Bereich des Tourismus und der Bildung.

Dr. Hyun-ah Choi von der HSS Korea leitete die Konferenz, und fünf Moderatoren, darunter sie selbst, sprachen über die innerkoreanische Zusammenarbeit. Alle Vortragenden tauschten ihre Erfahrungen und Meinungen über den aktuellen Stand der nordkoreanischen Projekte in verschiedenen Bereichen, wie der Landwirtschaft, sowie über die Richtungen und Aufgaben der zukünftigen Zusammenarbeit aus. Nach den Präsentationen fand eine Diskussion statt, und das Treffen endete mit einer Fragerunde.