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Sondervorlesung
Medien- und Pressefreiheit in Nordkorea

Medien- und Pressefreiheit ist neben anderen Grundrechten heutzutage einer der heißdiskutiertesten Themen in Bezug auf den autokratischen Staates Nordkorea. Im Zuge dessen wurde Dr. Bernhard Seliger, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) in Korea, von der der Fachhochschule für Medien, Kommunikation und Management in Köln dazu eingeladen im Rahmen eines „Zoom“-Vortrages über die aktuelle Situation Nordkoreas zu berichten.

Nordkorea ist eines der isoliertesten und unbekanntesten Länder der Erde. Nur wenige Journalisten hatten die Möglichkeit in das Land einzureisen, die Nachrichten über das Land sind notorisch unzuverlässig und die Pressefreiheit ist nicht gewährleistet. In einem Sondervortrag für die Printmedienklasse der Universität zu Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Friederike Bing wurde Dr. Bernhard Seliger zu einem virtuellen Vortrag über Medien in Nordkorea eingeladen.

Während er einen Überblick über traditionelle Medien und Fragen der Pressefreiheit gab, ging Dr. Seliger auch auf nicht-traditionelle Medien ein, wie z.B. die wichtige Rolle der Propaganda durch Plakate oder Flugblätter. Abschließend zeigte er auf, dass auch ohne weit verbreitete Nutzung des Internets in Nordkorea in den letzten zehn Jahren ein Digitalisierungsprozess der Medien eingesetzt hat.