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Veranstaltung
Internationales Symposium über Wüstenbildung und Sand- und Staubstürme

Am 3. Juli nahmen Min Jae Baek und Hannah Schiff der HSS am Internationalen Symposium über Wüstenbildung und Sand- und Staubstürme im Nationalen Institut für Forstwissenschaft (NOIFS) teil. Auf dem Symposium kamen Experten und Organisationen zusammen, um ihr Wissen, ihre Forschung und ihre Projekte zur Bekämpfung der Wüstenbildung und der Sand- und Staubstürme (SDS) auszutauschen.

Eröffnet wurde das Symposium vom stellvertretenden Minister des KFS (Korean Forest Security), dem Präsidenten des NIoFS und einem Vertreter der Nationalen Forst- und Graslandverwaltung in China, sowie dem Generaldirektor der Nationalen Forstbehörde in der Mongolei. Sie sprachen ihre Dankbarkeit für die Organisation des Symposiums aus und wünschen sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit und zukünftige Partnerschaften.

Louisa Karika hat einen allgemeineren Überblick über die Arbeit der UNCCD gegeben. Sie stellt Projekte in der asiatisch-pazifischen Region vor. 112 Länder haben sich freiwillig Ziele und Strategien zur Bekämpfung des Klimawandels gesetzt, während 151 Länder von der SDS betroffen sind oder sein werden.

Experten und Forschende teilten ihr Wissen und ihre Erkenntnisse über Regionen, die von Wüstenbildung und SDS betroffen sind. Präsentierende wie Kong Xian Ji, Dr. Pang Ying Jun und Ki Hyong Park sprachen über Projekte und Probleme von SDS in China. 18 Provinzen in China leiden unter den Folgen von Wüstenbildung und SDS, weshalb es viele Projekte für Aktivismus und die Begrünung von Gebieten gibt, wie z. B. Beijing-Tianjiao, die Baotou-Lanzhou-Eisenbahn und den Three-North-Shelterbelt.

Online zugeschalten wurden von Dr. German Kust und Tatiana Kuderina, die über Staubstürme und deren Folgen in Russland berichten. Sie fordern die Menschen dazu auf, über diese Themen und Lösungsansätze auf regionaler Ebene nachzudenken, insbesondere in großen Ländern wie Russland.

Dr. Oyunsanaa Byambasuren stellt politische Themen in der Mongolei vor. Er beginnt mit der Feststellung, dass der Klimawandel und seine Auswirkungen in der Mongolei stärker sind als in anderen Ländern, und ist dankbar für die Bemühungen der UNCCD, SDS mit Maßnahmen zu bekämpfen und die Politik mit Hilfe eines Ausschusses zu organisieren. Dr. Mamdakh Nyamtseren stellte ihre Forschungsarbeit vor, in der sie den Zusammenhang zwischen SDS und Armut, Lebenserwartung der Landbevölkerung, Erkrankungen der Atmungsorgane und der Straßendichte zu ermitteln suchte. Die Ergebnisse zeigen, dass mit Ausnahme der Lebenserwartung eine positive Korrelation besteht.

Das Symposium endete mit einer Podiumsdiskussion, an der Experten aus den Regionen der NEA teilnahmen. Es wurden Wünsche und Hoffnungen für die weitere Zusammenarbeit geäußert, und alle Beteiligten sind sehr motiviert, das Bewusstsein zu schärfen und auf regionaler und internationaler Ebene weiter zusammenzuarbeiten.

Die HSS möchte dem NIoFS nochmals für die Einladung zu diesem interessanten Symposium danken.