Print logo

Veranstaltung
Internationales Symposium über die Rückkehr der Bienen zur Bewältigung der Klimakrise - Konferenz am 28. Juni

Im Rahmen des “International Symposium on the Return of Bees to Overcome the Climate Crisis”, kamen am 28. Juni Experten, Delegationen und Organisationen zusammen, um über nachhaltige Bienenzuchttechnologien und die Rolle der Imkenden im Klimawandel zu diskutieren.

Das Symposium über die Rückkehr der Bienen zur Überwindung der Klimakrise fand in der Iris Hall des Science and Technology Center in Gangnam, Seoul, statt. Dr. Hyunah Choi und Minjae Baek von der Hanns-Seidel-Stiftung organisierten diese Veranstaltung gemeinsam mit der slowenischen Botschaft in Seoul und der Korean Rural Corporation.

Dr. Peter Kozmus, Imker, Wissenschaftler und Vizepräsident von Apimondia, setzte die Präsentation über den Stand der Bienenzucht und die Technologie in Slowenien fort. Der slowenische Imkerverband wurde 1873 gegründet und unterstützt seither Imker und interessierte Menschen. Um das Bewusstsein zu schärfen, werden Bildungsveranstaltungen mit Schulen durchgeführt und der Api-Tourismus unterstützt.

Die Konferenz wurde mit dem Vortrag von Dr. Zheguang Lin aus China fortgesetzt. Die Zahl der Honigbienenvölker in China nimmt stetig zu und macht 9,3 % der weltweiten Gesamtzahl der Bienenvölker aus. Prof. Lin hat Studien über die Auswirkungen der lokalen Domestizierung durchgeführt, die in der Populationsgenetik der Honigbiene Beachtung finden sollten, und hebt die negativen Einflüsse auf die Honigbiene hervor, wie z. B. menschliches Management, Agrochemikalien, Urbanisierung, Klimawandel und Mikroorganismen.

Der zweite eingeladene Redner war Dr. Pham Hong Thai aus Vietnam, der über den Stand der Bienenzucht in Vietnam sowie über die Herausforderungen und Möglichkeiten der Bienenzucht sprach. Prof. Thai stellte die verschiedenen Bienenarten, ihren Lebensraum und die Arten von Bienenstöcken vor. Besonders interessant waren die Methoden der Honigsuche, die an großen Felsen hängen, so dass die Bauern gezwungen sind, Hängeleitern mehrere Meter über dem Boden zu benutzen, um an den Honig zu gelangen.

Herr Yeruult Tumenjargal, ein Imker aus der Mongolei, machte die Zuhörer darauf aufmerksam, wie stark sich der Wandel der Natur und des Klimas auf die Bienen und ihr Verhalten auswirken kann. In der Mongolei herrscht auch heute noch ein nomadischer Lebensstil vor, der von extremen Wetterbedingungen und weiten offenen Flächen geprägt ist. Die Imkerei breitet sich stetig aus und nimmt sowohl traditionelle nomadische Hirten als auch Stadtbewohner in die Branche auf. Aufgrund der Umgebung ist ständige Mobilität entscheidend für die Maximierung der Honigproduktion, weshalb die Bienenstöcke jede Saison an einen anderen Ort gebracht werden.

Dr. Ryo Kohsaka aus Japan stellt die Honigproduktion und das ökologische Wissen der Bienen vor: Wissensvermittlung für nachhaltige NTFP-Produktion. Die Hauptprobleme in Japan sind der rasche Landnutzungswandel, der Klimawandel, die Ausbreitung von invasiven Arten und Krankheiten. In seinen Forschungen versucht er, die Mechanismen der Ausbreitung von Krankheiten zu identifizieren und menschliche Eingriffe mit entsprechendem Wissen zu verhindern, um die Ausbreitung von negativen Einflüssen zu verhindern.

Wir möchten uns nochmals bei der slowenischen Botschaft und dem KRC für die Organisation der Veranstaltung bedanken und bei den Referenten für ihr Engagement, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen.