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Forum
Gesetze zum Naturschutz in Nordkorea

Das 15. Unification Law Forum fand am 19. August 2020 statt und wurde vom Korea Legislation Research Institute organisiert. Dr. Bernhard Seliger, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung (HSF) Korea, nahm als eingeladener Redner an dem Forum teil.

Das Korea Legislation Research Institute, spezialisiert auf die Gesetzgebung in der Republik Korea, wurde 1990 gegründet und wird von der Regierung finanziert. Seine Aufgabe besteht darin, die Regierung bei der Formulierung der nationalen Gesetzgebungspolitik zu unterstützen, um zu einer besseren Gesetzgebungskultur in Korea beizutragen.

Das Institut ist zudem Organisator des Unification Law Forums, das am 19. August 2020 zum 15. Mal stattfand und an dem Dr. Bernhard Seliger, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) Korea, als eingeladener Redner teilnahm. Er hielt einen Vortrag über Umweltrecht in der DVRK und lieferte Vorschläge für die innerkoreanische Zusammenarbeit.

Dr. Seliger stellte die Arbeit der HSS vor und erläuterte die Grundlagen der Rechtspraxis in Nordkorea. Er konzentrierte sich in seinem Bericht auf das dortige Umweltrecht und sprach Themen wie Aufforstung, Umweltverschmutzung und die Beteiligung der DVRK an der Ramsar-Konvention zum Schutz ihrer Feuchtgebiete an. Dr. Seliger band auch Informationen ein über die empfohlene Nutzung von Feuchtgebieten, Erhebungen im Rason-Ramsar-Gebiet und das Forest Project. Schließlich ging er auf das Thema des innerkoreanischen Rechts und der Zusammenarbeit ein und gab einen kurzen Überblick über die Geschichte und die bisherigen Erfahrungen in dem Bereich, bevor er einen Ausblick gab, welche Aspekte verbessert werden können.