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Survey
Auf der Suche nach den Vögeln

Die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) hat eine Umweltuntersuchung auf der koreanischen Halbinsel durchgeführt, um den Schutz und die sinnvolle Nutzung von Feuchtbiotopen zu fördern. Insbesondere eine Untersuchung in der Nähe des Grenzgebiets und seiner Umgebung als Zufluchtsort für alle Arten von Vögeln, von denen viele Zugvögel sind, und die nur zu bestimmten Zeiten des Jahres durchgeführt werden können. Um genau zu verstehen, welche Vögel wo sind und um den immensen Wert des Grenzgebietes als Naturschutzgebiet zu verdeutlichen, ist die HSS in das Gebiet nahe der kleinen Insel Yu-do gegangen, um die Vielfalt der dort lebenden Vögel zu beobachten.

Gänse beim Start

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Die kleine Insel Yu-do ist nicht mehr als eine kleine Aufhäufung im Han River, inmitten nord- und südkoreanischer Territorien in der DMZ. An seinen Ufern wachsen Bäume, aber kein Mensch betritt sein Land. Einzige Bewohner sind die Vögel, die in den "Verbotenen Gebieten" zwischen beiden Ländern leben. 

Ein Reiher auf Futtersuche

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Seit November 2018 besucht und untersucht das HSS-Team die südkoreanische Küste direkt vor Yu-do. Am 15. Januar 2019 ging das Team erneut hinaus und traf auf eine Vielzahl von Vögeln, deren Anzahl nun dokumentiert ist. Später am Tag ging das Team auf eine eigene Mission, verließ den Forschungsbereich und machte sich auf den Weg zur Insel Ganghwado, Incheon. Zuerst besuchten sie das Ganghwa Peace Observatory, um seine hohe Lage zu nutzen, um die Küstenlinie der Insel nach allen dort lebenden Vögeln zu erkunden.  

Ein Bussard mit seiner Blätterbeute

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Viele HSF-Projekte befassen sich mit Zugvögeln, und einer der berühmtesten in Korea ist der Kranich. Von allen 20 Kranicharten weltweit sind sieben auf der koreanischen Halbinsel zu finden, was dieses Gebiet zu einem ganz besonderen Ort macht. Dennoch sind die meisten Begegnungen mit diesen schönen Kreaturen Glück und normalerweise ist es nicht einfach abzuschätzen, wo einige zu finden sind. Die Reisfelder und Feuchtbiotope im unteren Teil von Ganghwa sind einer der wenigen Orte, an denen eine Begegnung wahrscheinlicher ist, und deshalb hat das HSS-Team dieses Gebiet als letzten Halt gewählt. Und zum Glück wurden tatsächlich weit draußen in den im Watt ein paar Mandschurenkraniche (manchmal auch Rotkronenkrane) gesichtet. 

Perfekte Tarnung

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