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Workshop
Akademische Mobilität in den Zeiten der Pandemie

Wissenschaftliche Kooperation kann unser Leben verbessern und ist die Essenz des akademischen Lebens an Institutionen wie der Seoul National University und ihrer Graduate School of Public Administration, in der Zusammenarbeit mit welcher die Hanns Seidel Stiftung die Ehre hatte, einen Workshop zu organisierten, um über Wissensaustausch, akademische Mobilität und die Auswirkungen der Pandemie zu diskutieren.

Wissenschaftliche Kooperation kann unser Leben verbessern und ist die Essenz des akademischen Lebens an Institutionen wie der Seoul National University und ihrer Graduate School of Public Administration, welche einen langjährigen Partner der Hanns-Seidel-Stiftung darstellt. Daher hatten wir die Ehre, im Knowledge Center for Public Administration and Policy einen Workshop zu organisieren, um über Wissensaustausch, akademische Mobilität und die Auswirkungen der Pandemie zu sprechen. Der Workshop diente zudem als erste persönlich stattfindene Veranstaltung, seit die neu gelockerten COVID-19-Bestimmungen in Korea es erlaubten. Diese wurde mit Hinblick auf die Regeln zur sozialen Distanzierung durchgeführt und einige Teilnehmer wurden über online Platformen zugeschaltet.

Nach der Eröffnung des Workshops durch Professor Jung Kwangho, Abteilung Public Policy Process and Comparative Health Policy an der GSPA, dankte Dr. Seliger, Vertreter der Hanns-Seidel-Stiftung, der GSPA in seinen eigenen Eröffnungsworten für die langjährige Zusammenarbeit und ging anschließend auf die aktuelle Situation des Wissensaustauschs und der COVID-Pandemie ein. Er betonte die Bedeutung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und des Vertrauens in geteiltes Wissen, insbesondere was Themen wie medizinischen Fortschritt anbelangt, jetzt - angesichts einer Pandemie - noch mehr als ohnehin.

Der Hauptteil des Workshops wurde von Dr. Tomasz Wierzbowski durchgeführt, der den Austausch von Forschern zwischen Europa und dem Rest der Welt, im Besonderen in Korea, fördert und über die Wissenschafts- und Technologiepolitik der EU und insbesondere über die europäischen Programme zur Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie sprach. Sein Schwerpunkt lag auf der Einführung des Euraxess-Programms, einer gemeinsamen, von der Europäischen Union finanzierten Initiative von über 40 europäischen Ländern, die den Schritt auf die Weltbühne gemacht hat mit dem Ziel, Europa mit der Welt zu verbinden. Das Euraxess Korea-Programm wurde 2018 ins Leben gerufen und hilft koreanischen Forschern, mit Europa in Kontakt zu treten, um Austausch zu fördern, potenzielle Forschungskooperationen zu starten und Mittel für Mobilitätsprojekte zu finden.

Seinem Vortrag folgten zusätzliche Anmerkungen der Diskutanten Prof. Juhyeon Go, der an der Yonsei University lehrt, und Dr. Hayan Lee von der HUFS, die beide Spezialisten auf dem Gebiet der Europäischen Angelegenheiten sind. Der Workshop wurde mit einer Diskussionsrunde im Frage und Antwort Stil abgeschlossen.

Das wichtige Thema der Wissenschaftskooperation, des Wissensaustauschs und der akademischen Mobilität diskutieren zu können, und dies in Person, anstatt über online meetings zu tun, wie es aufgrund von COVID Regelungen bisher der Fall war, war eine große Chance sowohl für die Hanns-Seidel-Stiftung als auch für die Workshop-Teilnehmer.