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Seminar
Akademie der innerkoreanischen Entwicklungszusammenarbeit

Am 24. und 25. August fand im HJ-Geschäftszentrum in Gwanghwamun der Workshop über die innerkoreanische forstwirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels statt. Daran nahmen verschiedene Experten aus der Klima- und Forstwirtschaft sowie aus innerkoreanischen Genossenschaftsorganisationen teil. Sie hatten die Möglichkeit, ihre Aktivitäten, den Forschungsprozess und die aktuelle Kooperationssituation mit anderen Organisationen zu teilen.

Der zweitägige Workshop wurde von der South-North Korea Exchanges and Cooperation Support Association organisiert, welche verschiedene forstwirtschaftliche und innerkoreanische Kooperationsverbände einlud ihre Erkenntnisse miteinander zu teilen.  Am ersten Tag präsentierten Experten ihre Ergebnisse zur Covid-Situation, der Entwaldung und dem Klimawandel in Nordkorea. Am zweiten Tag folgten dann Präsentationen über Maßnahmen zur effektiven Unterstützung, Zusammenarbeit für nachhaltige Forstwirtschaft und die innerkoreanische Klimareaktion. In der Coivd-Pandemie gibt es internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Entwaldung und des Klimawandels. Südkorea beteiligt sich aktiv an der internationalen Zusammenarbeit, wie z. B. bei der Reduzierung von CO2-Emissionen und der Aufforstung, und Nordkorea beteiligt sich mit internationaler Unterstützung an deren Angelegenheiten.

Auf dieser Grundlage muss sich Südkorea trotz der politischen Schwierigkeiten um globale multilaterale Zusammenarbeit mit Nordkorea bemühen, um den innerkoreanischen Austausch zu fördern. Die Experten sprachen über die aktuelle Situation in Nordkorea und Möglichkeiten des innerkoreanischen Austauschs durch Mongolei und China. Sie hielten Vorträge aus ihrer interessanten Perspektive zu Fortschritten und Ergebnissen der politischen und forstwirtschaftlichen Probleme, mit denen die beiden Koreas konfrontiert sind. Dr. Seliger, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung Seoul, war ebenfalls als Experte eingeladen und stellte die Fortschritte und Ergebnisse der Stiftung zu Projekten in Nordkoreas Wäldern in Sangseo-ri vor. An diesem Seminar nahmen Hyukbin Eun, Praktikant und Rebecca Reineke, Projektassistentin der Hanns-Seidel-Stiftung teil.